the absence is only physical, my love.

Montag, 22. August 2011

gestern abend früh hingelegt um zu schlafen. konnte nicht schlafen. kein bisschen. zu viel nachgedacht und über ihn nachgedacht und über uns nachgedacht und vermisst. king of queens geguckt, weil wir das so gerne gucken. nicht gelacht, obwohl er das sonst immer so sehr liebt, wenn ich so viel lache, wenn wir king of queens gucken. ihm eine mail geschickt. auf die er eh nicht antworten kann und die nichts ausrichten kann. eugen gesucht. aber wozu? wer braucht einen dummen bären, wenn man einen menschen vermisst? ihm eine sms geschickt. nichts. vermutlich schläft er schon. wieso kann er schlafen und ich nicht? geweint. und noch mehr geweint. und dann noch mehr geweint. und wein immernoch. nach 3 mal allein schlafen. vor 11 weiteren malen alleine schlafen müssen. und das nur weil ich weiß, dass das bald mein alltag sein wird. das es dann nicht nur 2 wochen sind, die ich hinter mich bringen muss. dass es nicht nur sein urlaub ist, der bald wieder vorbei ist. sondern, dass es bald normal sein wird alleine im bett zu liegen und nachzudenken und zu vermissen und zu weinen auch. und dann ist es nicht nach 2 wochen vorbei. und dann sind kurze textnachrichten und anrufe und skype konversationen das einzige, das mich irgendwie stärken muss und zufrieden stellen muss. und ab und zu ein besuch. ein besuch, der seltener und kürzer ausfallen wird, als wir es uns gerade noch ausmalen. kurze zeiträume in denen man sich sieht und die die viel längere zeit dazwischen noch unerträglicher machen. und alle sagen es ist nur ein jahr und dass wir das schaffen und stark genug sind. aber wer will es einfach nur "schaffen?"
ich will ihn und nicht einfach nur eine zeit in der ich mit ihm zusammen bin hinter mich bringen. ich will jede sekunde genießen. alles genießen. und uns genießen. und wissen, dass das alles gut ist so wie es ist. und nicht, dass es momentan schlimm ist und all das nur eine vorschau auf mein baldiges leben ist. auf ein ziemlich beschissenes leben.

und letzendlich dann doch an eugen ankuscheln und sich daran festhalten was man hat. weil man das muss.