the absence is only physical, my love.

Freitag, 26. August 2011

nennen wir den gestrigen tag doch einfach "der-erste-tag-an-dem-es-dir-nicht-wichtig-war-dich-bei-mir-zu-melden" und den heutigen tag am besten "fick-dich-und-danke". 
wie kannst du zu facebook gehen, dein profilbild ändern, deinen status erneuern, meine nachrichten lesen.. und nicht zurückschreiben? mir einfach nicht antworten? 
dich mittlerweile seit fast 2 tagen nicht mehr zu melden? du musst meine mails gelesen haben, meine facebook nachrichten, meinen pinnwandeintrag.. und antwortest nicht? 
eine halbe stunde warte ich nun schon auf die antwort auf meine sms "warum meldest du dich nicht." und sie kommt nicht. 
wieso verstehst du es nicht? e s   t u t   v e r d a m m t  b e s c h i s s e n   d o l l  w e h!

Dienstag, 23. August 2011

man freut sich den ganzen darauf mit dir skypen zu können. dein gesicht zu sehen und deine stimme zu hören und sich einen moment lang so zu fühlen, als wärst du ganz nah. aber das bist du gar nicht. und sobald man dich durch den computer auf einer stark verpixelten kamera irgendwo in griechenland sieht, merkt man auch, dass das alles gar keinen zauber hat und dass das auch nichts besser macht sondern nur schlimmer. und das alles positive auf einmal zum negativen wird. obwohl es das nicht sollte. es sollte einem helfen und dem anderen näher bringen. 
aber man blendet alles positive aus. jedes "ich vermiss dich" scheint geflüstert zu sein und sätze wie "hier gibt es schon sehr viele junge Frauen" scheinen geschreit zu werden. direkt in mein ohr und weiter in meinen kleinen dummen kopf, der wörter sofort in bilder umwandeln kann. 
und dann liege ich in meinem bett. mit dir und einer griechen im kopf und freu mich fälschlicher weise schon wieder auf das nächste mal skypen. 
komm endlich wieder.

Montag, 22. August 2011

für teure 10 minuten telefoniert. um zu beruhigen. um infos zu liefern und liebesgeständnisse zu äußern. und um geschehnisse der letzten tage aufzuzählen. und damit zu beunruhigen. 
gestern abend früh hingelegt um zu schlafen. konnte nicht schlafen. kein bisschen. zu viel nachgedacht und über ihn nachgedacht und über uns nachgedacht und vermisst. king of queens geguckt, weil wir das so gerne gucken. nicht gelacht, obwohl er das sonst immer so sehr liebt, wenn ich so viel lache, wenn wir king of queens gucken. ihm eine mail geschickt. auf die er eh nicht antworten kann und die nichts ausrichten kann. eugen gesucht. aber wozu? wer braucht einen dummen bären, wenn man einen menschen vermisst? ihm eine sms geschickt. nichts. vermutlich schläft er schon. wieso kann er schlafen und ich nicht? geweint. und noch mehr geweint. und dann noch mehr geweint. und wein immernoch. nach 3 mal allein schlafen. vor 11 weiteren malen alleine schlafen müssen. und das nur weil ich weiß, dass das bald mein alltag sein wird. das es dann nicht nur 2 wochen sind, die ich hinter mich bringen muss. dass es nicht nur sein urlaub ist, der bald wieder vorbei ist. sondern, dass es bald normal sein wird alleine im bett zu liegen und nachzudenken und zu vermissen und zu weinen auch. und dann ist es nicht nach 2 wochen vorbei. und dann sind kurze textnachrichten und anrufe und skype konversationen das einzige, das mich irgendwie stärken muss und zufrieden stellen muss. und ab und zu ein besuch. ein besuch, der seltener und kürzer ausfallen wird, als wir es uns gerade noch ausmalen. kurze zeiträume in denen man sich sieht und die die viel längere zeit dazwischen noch unerträglicher machen. und alle sagen es ist nur ein jahr und dass wir das schaffen und stark genug sind. aber wer will es einfach nur "schaffen?"
ich will ihn und nicht einfach nur eine zeit in der ich mit ihm zusammen bin hinter mich bringen. ich will jede sekunde genießen. alles genießen. und uns genießen. und wissen, dass das alles gut ist so wie es ist. und nicht, dass es momentan schlimm ist und all das nur eine vorschau auf mein baldiges leben ist. auf ein ziemlich beschissenes leben.

und letzendlich dann doch an eugen ankuscheln und sich daran festhalten was man hat. weil man das muss.

Sonntag, 21. August 2011

im bett gelegen und an dich gedacht. king of queens geguckt, weil wir das so gerne zusammen machen. nicht gelacht, so wie ich es sonst tu und wie du es so sehr an mir liebst. versucht zu schlafen. dir eine e-mail geschrieben und dich nur noch mehr vermisst. eugen gesucht. aber wer will einen dummen bären haben der sowieso nichts bringt? dir eine sms geschickt. nichts. du schläfst vermutlich schon. immerhin kannst du schlafen. wach dagelegen und nachgedacht und an dich gedacht und an unseren abschied gedacht. und geweint. und gedacht "ich will nicht mehr."
nach 3 mal alleine schlafen. 
noch 11 mal alleine schlafen. 

Du erlebst gerade eine tolle Zeit. Du schreibst mir wie sehr du sie genießt und was ihr für tolle Sachen in Griechenland unternehmt. Und ich sitze hier. allein. dich vermissend. Und ich sitze hier und zähle immer wieder die Tage, wann ich dich endlich wieder bei mir haben darf. Und sie nehmen und nehmen nicht ab. Sie bleiben immer noch genauso viele, egal wie oft ich zähle. 
Und dann stelle ich mir vor, wie du in Griechenland sitzt und kurze Nachrichten an mich verschickst. Und ich merke, dass du an mich denkst. Und für einen kurzen Moment geht es mir dann besser. Kurz darauf wieder schlechter. Dann habe ich die Nachricht zu ende gelesen und dann ist sie vorbei. Und dann weiß ich, dass es wieder einen ganzen Tag lang dauert, bis ich wieder diesen kurzen Moment habe, in dem ich eine neue Nachricht von dir öffnen kann. 
Und dann frage ich mich, ob das unsere Zukunft sein wird. 
Es gibt Tage, an denen ich mir beinahe sicher bin, dass wir das alles schaffen. An denen ich mir nicht vorstellen kann, was uns zustoßen könnte, um unsere unendliche Liebe einfach kampflos aufzugeben. Es wird nicht leicht, aber so viele andere haben es uns vorgemacht, dass es klappen kann. Wir selbst sagen uns doch auch immer, dass wir nicht sind wie die anderen. Das wir mehr sind.. und mehr haben. Dann müssen wir das doch schaffen oder? 
Dann gibt es die Tage, an denen es einfach nur weh tut. An denen die Angst alle anderen Gefühle überdeckt und mich dazu zwingt unentwegt an unseren schweren bevorstehenden Weg zu denken. An dem ich zu begreifen scheine, was ich verlieren könnte. Das ich alles verlieren könnte. 
Das schlimmste sind die Gedanken, die sich ausmahlen wie es sein kann. 
Ich will beruhigt werden durch tägliches Telefonieren, durch Treffen am Wochenende und hin und wieder Nächte, in denen wir zusammen einschlafen können. 
Ich will wissen, wie es sich wirklich anfühlt. 
Und ich will, dass es endlich beginnt. Denn wenn es beginnt, endet es auch bald wieder. 
Ein Jahr kann uns nicht kaputt machen. Oder?